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Schach - Das Spiel der Könige!

 

 

SCHACH wird zu Recht auch als "DAS SPIEL DER KÖNIGE" bezeichnet. Ausgestattet mit einem schier unerschöpflichen Reichtum an Kombinationen, Strategien und Taktiken übt das Schachspiel eine große Faszination auf seine Anhänger aus. Als eines der ältesten Brettspiele überhaupt bietet es für jeden Spieler gleiche Gewinnaussichten ohne Glücksfaktor.
Das Besondere daran: Es ist alters-unabhängig. Wo sonst - außer beim Schach - kann beispielsweise in einem sportlichen Wettstreit ein 6-jähriger Erstklässler gegen einen Erwachsenen antreten und dennoch gleiche Gewinnaussichten haben? Ob Mädchen oder Junge, Frau oder Mann - die Chancen sind für alle gleich.

 

Schach fördert Bildung und soziale Kompetenzen

Aktuelle Untersuchungen und wissenschaftliche Studien zum Bildungswert des Schachs zeigen deutlich, welch wichtige Aufgaben Schach im persönlich-individuellen und im gesellschaftlich sozialen Bereich erfüllen kann. So wurde nachgewiesen, dass Kinder weitaus bessere schulische Leistungen erreichen, sofern sie unter fachlich kompetenter Anleitung das Schachspiel erlernen.
Aufgrund seiner Unabhängigkeit von Alter, Geschlecht oder eventuellen körperlichen Einschränkungen der Spieler verbindet Schach alle Generationen und integriert auf diese Weise sogar Menschen mit Körperbehinderungen. Kinder stärken so frühzeitig ihre sozialen Kompetenzen.

 

Schach als Wettkampfsport

Wer das Schachspiel bis zum 18. Jahrhundert pflegte, galt in der Regel zu einer bevorzugten Minderheit aus etablierten Häusern mit guter Bildung. Schon damals wusste man es zu schätzen, dass das Schachspiel ein hohes Maß an Konzentrationsfähigkeit und taktischem Geschick erfordert. Gute und erfolgreiche Schachspieler symbolisierten Erfolg. Als bestes Beispiel sei hier Napoleon Bonaparte genannt, der seiner Zeit als einer der stärksten Schachspieler galt. Noch heute sind einige seine überlieferten Partien in Schachbüchern als wahre Glanzstücke zu finden.
Im 19. Jahrhundert hielt das sogenannte "Kaffeehausschach" Einzug. Eines der berühmtesten Schachcafés war das Café Central in Wien. Man traf sich in gemütlicher Runde zu einer Partie. Nicht selten mischten sich dabei andere Gäste mit ins Geschehen am Brett ein. Es gehörte zum guten Ton, mit guten Zügen und siegreichen Partien seine geistigen Fähigkeiten unter Beweis stellen zu wollen. Ein Motiv, an dem sich übrigens bis heute nicht viel verändert hat. Zu dieser Zeit entstanden auch die ersten Schachclubs in deren Folge zunächst regionale Turniere und später auch große Meisterschaften gespielt wurden.  

 

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